26.4.26 | 19:00 Uhr

„Von stiller Unruhe gepackt, suche ich meinen Weg auf steinernen Pfaden, deren Unterholz schaukelt wie eine alternde Hängebrücke über einer Schlucht, die meinen Abgrund darstellt, der schon immer da war und behandelt werden will, gleichgültig meinen Wünschen gegenüber, ein unsicheres Fundament darstellt und mein Leben vor die ständige Prüfung stellt, ob es wert ist dem Schmerz sich entgegen zu lehnen und zu hoffen, wie es das Prinzip von allem Überlebendem ist, damit es weitergeht für die, die verloren gehen müssen, um das Prinzip zu stärken, dem wir, die sich fürs Leben entscheiden, unterordnen.“

Zu Gast ist der Pianist Sergey Korolev. Gemeinsam stellen wir der monumentalen Sonate Nr. 1 für Violine und Klavier von Sergej Prokofjew J.S. Bach und Beethoven gegenüber. 
Prokofjews 1. Violinsonate ist fern naiver Hoffnung. Dem Todeswind erliegen groteskes Aufbegehren, nächtliche Reigen und wilde Tänze. 
 
Bachs Sonate Nr. 5 f-Moll für Violine und Klavier belässt die Tonart in ihrem Massiv, doch weiß Bach mit seinem harmonischen Schliff es zu spalten.
 
Wie flüssiges Gold strömt mit Beethoven das rettende warme Licht in unsere erstarrte Welt zurück . Selten erklingt ein lieblicheres F-Dur wie in seiner Frühlingssonate.
Sergej Prokofjew ( 1891 – 1953 )
Sonate Nr. 1 f-Moll für Violine und Klavier op. 94b
 
Moderato
Scherzo. Presto
Andante
Allegro con brio
 
Johann Sebastian Bach ( 1685 – 1750 )
Sonate Nr. 5 f-Moll für Violine und Klavier BWV 1018
 
Largo
Allegro
Adagio
Vivace
 
Ludwig van Beethoven ( 1770 – 1827 )
Sonate Nr. 5 F-Dur für Violine und Klavier 
 
Allegro
Adagio molto espressivo
Scherzo: Allegro Molto
Rondo: Allegro ma non troppo
 
Sergey Korolev: Klavier 
Puschan Mousavi Malvani: Violine und Moderation 
 
Eintritt: 30 Euro / 15 Euro ermäßigt 
Karten an der Abendkasse ab 18.30 Uhr