5.6.26 -5.7.26 | Vernissage 5.6.26, Vernissage 19 Uhr
Minimalismus und Konzeptkunst
Die Arbeiten von Christopher Knaus wirken zunächst durch ihre klare Ästhetik und ihre minimalistische Formensprache. Zarte Zeichnungen auf Bütten, großformatige Collagen vor schwarzem Karton, streng gegliederte Reihungen auf Japanpapier, leise Schichtungen von gleichformatigen Papierstreifen.Dabei ist nichts beliebig, nichts ist Zufall. Denn bei näherer Betrachtung der zugrundeliegenden Konzepte eröffnen sich in der reduzierten Erscheinung seiner Werke gleichermaßen vielfältige mathematische Bezüge wie grundlegende soziologische Fragestellungen zu Gruppen und Individuen.
Aus dieser subtilen Komplexität entwickelt Knaus eine visuelle Stille, die allen gezeigten Arbeiten gemeinsam ist.
