So 26.6.22 | 20:00 – 21.30 Uhr

Ludwig van Beethoven: Klaviersonate Nr.29 B-Dur „Hammerklavier“
Franz Schubert: Klaviersonate Nr.21 B-Dur D960

Franz Schubert scheint die Frage zu beantworten was kommt, wenn wir ins Weltlose gezwungen werden. Beethoven beraubt uns in seinem Spätwerk jeder Illusion. Wie soll man sich dem Spätwerk Beethovens und Schuberts nähern?

In Versen könnte es bei Beethovens Hammerklavier-Sonate heißen:
„Sie kamen in Scharen
Mit Pauken und Trompeten verkündeten sie das Ende und begannen sogleich abzutragen (…)
Es gab einen Knall so laut wie hundert Welten die aufeinander stoßen(…)
Am Ende blieb nur die Dunkelheit, die all die Schönheit kennt, die wir sahen“

Und bei Schubert:
„Ein Fetzen aus Gedanken ist alles was bleibt (…)
Der Wunsch nach Richtung erstickt in der zähen Gelassenheit mit der die Ewigkeit sich ausbreitet(…)
Es ist das Leben selbst das spielen will
Bis es sich erschöpft und über sich selbst triumphiert“

(Text und mehr Infos: www.puschanmousavi.com)
Klavier und Moderation: Puschan Mousavi Malvani
Eintritt 30/15 Euro (Ermäßigung)
Karten an der Abendkasse
Einlass und Abendkasse ab 19.30